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Mein bisheriger Weg

„I am not what happened to me, I am what I choose to become.“ (C. G. Jung)

Warum ich die Richtige bin, dich als feinfühligen Erwachsenen zu unterstützen, weil ich...

Ich bin: 1976 in Dresden geboren, sehr glücklich verheiratet, zweifache Katzen-Helikopter-Mutter und leidenschaftliche Gärtnerin. 

Mein Weg zur Hochsensibilität

Irgendwann 2013 in Australien, als ich Arons Buch in Englisch (Sind Sie hochsensibel? Wie sie ihre Empfindsamkeit erkennen, verstehen und nutzen) angefangen habe zu lesen, stellte ich erleichtert fest, dass es für mein spezielles Wesen einen Begriff gibt. Ich zeigte meinem Mann die Einleitung im Buch. Daraufhin sagte er: „Das bist doch du!“. „JA, das bin ich!“, kam es gleichzeitig schluchzend aus mir heraus. 

Und ALLES hat auf einmal SINN gemacht, was ich seit meiner Kindheit empfand. Heute mag ich mich mit all meinen Stärken und kann viel besser mit Herausforderungen im Alltag als introvertierte Hochsensible umgehenSeit dem beschäftige ich mich intensiv mit dem Phänomen – Hochsensibilität – und habe mich selbst gefunden

Weitere spezifische Fachkompetenz erwarb ich in der Weiterbildung zur psychologischen Beraterin für Hochsensitivität und Hochbegabung bei Eliane Reichardt. Außerdem bin ich als regionale Ansprechpartnerin für den Informations- und Forschungsverbund Hochsensibilität (hochsensibel.org) unter meinem Wohnort Langerringen (PLZ 86853) geführt.

Mein Weg zur Psychologie

Meine Themen

Als junge Frau kämpfte ich gegen ständige Angst zu versagen oder jemanden zu verlieren. Entscheidungen, die aus meiner Sicht zu riskant waren, scheute ich. Viele soziale Situationen waren mir ein Graus, weil ich mich immer anpasste und nicht auf meine Bedürfnisse und Wünsche hörte. Nach einer Schiffsreise litt ich an phobischem Schwankschwindel und nahm sogar an einer Studie teil. Psychopharmaka und psychologische Psychotherapie verweigerte ich, weil ich intuitiv spürte, das hilft mir nicht weiter.  

Mitte Mai 2012, wir lebten seit vier Jahren in Darwin (Australien), hatte ich mich wieder einmal für den falschen Job entschieden, obwohl mich mein Bauch erneut davor gewarnt hat. Dies und andere Belastungen führten bei einer Autofahrt zu meiner ersten und zum Glück einzigen Panikattacke. Ich hielt mitten auf der Straße an. Wie ich zurück nach Hause gefahren bin, weiß ich nicht.

Daraufhin sagte ich mir, du musst etwas an deiner beruflichen Situation, aber vor allem an dir ändern. Damals wusste ich ja noch nicht, dass alles in Zusammenhang mit meiner sensiblen Persönlichkeit steht und ich mich nicht ändern, sondern annehmen und akzeptieren muss, um sinnvoll und gesund zu leben.

Mein Studium

Nach dem Abi habe ich zunächst BWL studiert und danach als Diplom-Kauffrau in der Flugzeugbranche gearbeitet. Dort traf ich meinen Mann, meinen Fels in der Brandung.

Noch im gleichen Jahr meiner Panikattacke startete ich mein Psychologiestudium an der Uni, an der ich zu der Zeit auch gearbeitet habe. Mehrere Präsenzseminare im Hinterland Australiens haben mir die Möglichkeit geboten, jedes Mal ein Stückchen mehr von der beeindruckenden Natur zu sehen. Hier wurde mir stetig bewußter, wie stark die Natur um mich herum, mein psychisches und körperliches Wohlbefinden beeinflusst.

Nach unserer Rückkehr in die Heimat in 2017, absolvierte ich das Praxissemester in der psychiatrischen Klinik in Landsberg am Lech und leitete dort u. a. die Depressions- und offene Gesprächsgruppe. Anschließend verwirklichte ich mein Masterstudium mit klinischem Schwerpunkt an der DHGS in Berlin. Im Rahmen meiner Masterarbeit schrieb ich dann über Hochsensibilität in Verbindung mit sozialer Unterstützung und psychologischem Wohlbefinden. Gerade auch, weil im Studium nichts über das psychologische Konstrukt gelehrt wird und die Wissenschaft heute noch uneins ist über dieses Phänomen.

Mein Beruf

Während und nach dem Studium arbeitete ich als angestellte Psychologin in Augsburg und Landsberg am Lech und begleitete Erwachsene mit den verschiedensten psychischen Erkrankungen. Ich stellte fest, dass die meisten meiner Klienten hochsensible, vielbegabte oder hochbegabte Wesen sind. Ich war nicht glücklich darüber, dass dies bisher weder erkannt noch hinterfragt wurde. Das sehe ich aber als notwendig an, sobald man mit einem empfindsamen Menschen in einer Beziehung steht. 

Daher öffnete ich meine eigene psychologische Beratungspraxis in Langerringen für feinfühlige Erwachsene. Hier sehe ich den Menschen in seiner Ganzheit und stecke ihn nicht in eine Schublade, geordnet nach einer vorgegebenen Diagnose. Ich bin keine psychologische Psychotherapeutin und biete daher keine Therapie an. Meine Klient*innen sind Selbstzahler*innen. Die Kosten für Beratung und Begleitung können nicht mit der gesetzlichen oder privaten Krankenkasse abgerechnet werden. Außerdem bin ich Mitglied im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen. 

Mein Weg zur Natur

Meistens lebe ich nach dem Rhythmus der Natur. Es gibt mir Kraft, Wildkräuter in ihrem natürlichen Kreislauf zu beobachten, zu fotografieren, etwas über sie zu lernen, mit diesen wertschätzend zu dekorieren, um diese dann letztendlich auch kulinarisch zu genießen.

Der Frühling und der Herbst sind für mich die schönsten Jahreszeiten. Ich kann in meinen Lieblingsschuhen, den Gummistiefeln, im Garten umherwirbeln, weil es nicht zu heiß ist. In Darwin hatten wir nur die Trocken- und die Regenzeit. Mich hat das oft verstimmt, da ich die Natur nicht so genießen konnte, wie ich es brauchte, um mich wohlzufühlen.

Durch meine Leidenschaft für die wilden Kräuter bilde ich mich auch stetig weiter. Einige Informationen fließen auch in die Begleitung mit ein, z.B. wenn du im Rahmen der „Sinne-Genusstour“ verkosten möchtest. Ich mag Yoga auf der Holzterrasse am Morgen, weil ich den Garten und seine Mitbewohner begrüßen kann. Mit unseren zwei Katzen, die wir aus Australien mitgebracht haben, genießen wir unseren Lebensgarten zu viert.

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Hochsensibilität, Psychologie und Natur vereint

Hochsensibilität

Gern würde ich mehr über deinen Weg erfahren!

Ich bin gespannt und da für dich

Herzlichst danke ich Maya Wurl und Steffen Fritsch für die wundervollen Fotos!

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